
Die Golfclubs in den schottischen Highlands schaffen neue Management-Positionen und positionieren sich als international attraktive Golfdestination. Mit erfahrenen Fachleuten an der Spitze soll die Region noch mehr Golfreisende anziehen.
Die Golfregion in den schottischen Highlands stellt sich neu auf. Mit dem Ziel, für Golfreisende aus aller Welt zu einem absoluten Pflichtziel zu werden, haben mehrere renommierte Clubs Veränderungen in ihren Führungsstrukturen vorgenommen.
Der Brora Golf Club hat Gary Dingwall, den langjährigen Head PGA Professional des Royal Dornoch Golf Club, zum neu geschaffenen Director of Golf berufen. Dingwall war insgesamt 23 Jahre bei Royal Dornoch tätig und hat die Entwicklung des Clubs über viele Jahre entscheidend geprägt. Gemeinsam mit Teaching Professional Ally McNaughton engagierte er sich insbesondere für die Nachwuchsarbeit – ein Engagement, das vor zwei Jahren mit der Auszeichnung als UK Club of the Year gewürdigt wurde.
Der bisherige Golf Professional von Brora, Malcolm Murray, übernimmt künftig die Position des General Managers beim Tain Golf Club. Murray arbeitete mehr als zehn Jahre als Head Professional in Brora, ist dort aufgewachsen und tief in der Region verwurzelt. Nach einer Tätigkeit in einem Golfshop und auf einer Driving Range in Glasgow kehrte er nach Brora zurück. Murray studierte Golfmanagement an der University of the Highlands and Islands und begann im vergangenen Jahr beim Brora Golf Club ein Management-Entwicklungsprogramm, das er nun in seiner neuen Funktion fortsetzen wird.
Golf als Wirtschaftsfaktor der Highlands
Der Golspie Golf Club konnte zudem Simon Pope vom Cleeve Hill Golf Club in Gloucestershire für die Position des General Managers gewinnen. Pope bringt umfangreiche Managementerfahrung aus England mit.
Neil Hampton, General Manager des Royal Dornoch Golf Club und Gründungsmitglied der Initiative Golf Highland, begrüßt diese Entwicklungen: „Es ist großartig zu sehen, dass Clubs wie Brora, Golspie und Tain neue Führungspositionen schaffen, um auf den Erfolgen der vergangenen Jahre aufzubauen und ihre Strukturen weiter zu modernisieren.“ Hampton betont besonders: „Aus Sicht der Highlands ist es besonders positiv, dass wichtige Positionen mit Persönlichkeiten wie Gary und Malcolm besetzt werden, die seit vielen Jahren Teil der Golfgemeinschaft der Region sind.“
Wie bedeutsam der Golftourismus für die Region inzwischen ist, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Golf Highland: Golfreisende geben schätzungsweise 60 Millionen Pfund pro Jahr für Greenfees, Golfartikel, Transport sowie Speisen und Getränke aus.
Gesamtregion als Golfdestination positionieren
Die neu geschaffenen Führungspositionen in Brora, Tain und Golspie unterstreichen die Ambitionen der gesamten Region. Der Golftourismus soll weiterentwickelt und sein wirtschaftlicher Beitrag maximiert werden. Hampton erklärt: „Die Clubs in den Highlands arbeiten eng zusammen, um noch mehr Golferinnen und Golfer dazu zu bewegen, ihren Aufenthalt hier zu verlängern – wegen des Golfsports, der Landschaft und des vielfältigen Outdoor-Angebots ebenso wie wegen der Hotels und Restaurants.“
Damit positioniert sich die Highlands-Region zunehmend als ganzheitliches Reiseziel für Golfer. Neben international bekannten Championship-Plätzen wie Royal Dornoch, Nairn oder Cabot Highland spielen auch kleinere und regionale Clubs eine wichtige Rolle. Das Portfolio von Golf Highland umfasst mehr als 30 herausragende 18- und 9-Loch-Golfplätze, verteilt auf die Regionen Caithness, Inverness, Lochaber, Nairn, Ross-shire, Skye, Speyside und Sutherland. Viele wurden von renommierten Golfplatzarchitekten wie Old Tom Morris (fünf Plätze) und James Braid (acht Plätze) entworfen.
Ziel ist es, die gesamte Bandbreite des Golfangebots der Highlands für Gäste aus Großbritannien und aller Welt erlebbar zu machen.
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